Die Autonomie von Gebärenden zu unterstützen, sollte die Hauptaufgabe von Hebammen und der Geburtsmedizin sein. Doch wieso funktioniert das so oft nicht? In einem Geflecht aus Beobachtung, Reflexion und Assoziation begibt sich „In deinen Händen“ in eine Beschäftigungsebene mit dem Thema. Zwei junge Hebammen, die am Ende ihrer Ausbildung stehen nehmen uns mit in ihren Alltag. Wir sehen die Intimität und Vorsicht, die es in der Arbeit mit Gebärenden und Neugeborenen braucht und beobachten die Hingabe und Leidenschaft, die sie dieser Arbeit entgegenbringen. Dabei wird auch ihre Wut und das sich im System ausgeliefert fühlen deutlich und begleitet uns in ihren Reflexionen. Wir begegnen zwei sehr unterschiedlichen Frauen, die sich beide dem patriarchal geprägten System Geburt entgegenstellen und versuchen die Selbstbestimmung von Frauen in diesem existenziellen Moment zu erhalten. Es braucht Mut ein Kind zu gebären.
TEAM
Regie: Sophie Dettmar
Bildgestaltung: Chantal Bergemann 
Zusätzliche Kamera: Linda Schefferski 
Montage: Marisol B. Lima 
Musik: Antonio De Luca & Caroline Kox
Ton: Sophie Dettmar 
Sound Design: Holger Buff 
Mischung: Ralf Schipke
Grading: Ewald Hentze
Projektorganisation KHM: Petra Clemens
Technische Unterstützung: Fani Schoinopoulou 
Betreuer*innen: Prof. Dietrich Leder, Prof. Dr. Lilian Haberer, Prof. Melissa de Raaf 
Produktion: Kunsthochschule für Medien Köln // Sophie Dettmar 
Gefördert durch: die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM)

Es handelt sich um einen Directors Cut, der aus dem geförderten Kurzfilm entstanden ist. 

FESTIVALS
44. Filmfestival Max Ophüls Preis 2023 - Wettbewerb Dokumentarfilm 

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